Freitag, 23. November 2007

Deshalb sind Sportlerinnen für den Playboy so attraktiv


Erneut sind auf dem Titelblatt der deutschen Playboy-Ausgabe vom September halbnackte Sportlerinnen zu sehen. Sie folgen damit dem Trend, der 1998 mit Katarina Witt begann. WELT ONLINE ging der Frage nach, warum gerade Sportlerinnen für den Playboy so attraktiv sind.



Die erste deutsche Sportlerin, die sich für den Playboy ausgezogen hat, war Katarina Witt in der Dezember-Ausgabe des Jahres 1998. Zuvor verkörpertete sie eher das Image der braven, disziplinierten Eisprinzessin und überraschte nicht nur die Deutschen mit ihrer neuen Freizügigkeit. Es war das zweite Mal nach Marilyn Monroe, dass eine Auflage der Zeitschrift weltweit ausverkauft war. Noch heute ist dieses Exemplar für Sammler Gold wert.
Aber Witt ist nicht die einzige Sportlerin, die die Hüllen fallen ließ: Nach ihr folgten unter anderem die Eiskünstläuferin Tanja Szweczenko (April 1999), die Box-Weltmeisterin Regina Halmich (Mai 2003), die Bob-Weltmeisterin Susi Erdmann (Februar 2004), die drei Olympia-Teilnehmerinnen Fanny Rinne (Hockey), Kathy Radzuweit (Volleyball) und Britta Heidmann (Fechten/alle August 2004) sowie die Leichtathletin Sina Schielke (Dezember 2005). Stellt sich nun die Frage: Was bewegt Sportlerinnen dazu, sich für den Playboy auszuziehen? Und warum hievt das weltberühmte Männer-Magazin diese so oft auf den Titel?
Jede Frau freut sich über schöne Fotos von sich
Zunächst einmal sollte man die persönlichen Gründe nicht unterschätzen: Eitelkeit, Selbstbestätigung. Welche Frau hört nicht gerne, dass sie auf einem Foto "schön", oder sogar "sexy" aussieht? Vergebliche Versuche, mit der eigenen Digitalkamera im Garten oder im extra umgeräumten Wohnzimmer ein schönes Foto hinzubekommen, schlagen fehl und frustrieren. Warum also nicht zusagen, wenn der Playboy für schöne Fotos sogar noch viel Geld zahlt?
Playboy-Chefredakteur Stefan Schmortte, der persönlich entscheidet, welche Frau für ein Cover-Shooting angesprochen wird, bestätigt das: "Welche Frau braucht schon einen guten Grund für schöne Fotos? Die meisten Prominenten wünschen sich einfach ästhetische Bilder von sich. Dass sie von den besten Fotografen der Welt in Szene gesetzt werden, spielt sicher auch eine Rolle."
Der eigene Körper als Mittelpunkt des Lebens
Möglicherweise sind Sportlerinnen für den Playboy so interessant, weil ästhetische Bilder bei durchtrainierten Körpern garantiert sind. Durch das tägliche Training ist der Körper wohlgeformt. Als Zuschauer einiger Sportarten bekommt man bereits einen Vorgeschmack auf das, was einen beim Fotoshooting erwarten könnte: Viele Muskeln, viel nackte Haut. Doch ein perfekter Körper sei keine Voraussetzung für eine Anfrage des Playboys, so Schmortte. "Wichtig ist vor allem auch eine positive und sympathische Ausstrahlung."
Außerdem beschäftigen sich Sportler intensiver mit ihrem Körper. In ihrer Branche ist der Körper das Kapital und Mittelpunkt des Lebens. Warum also diese Geldquelle nicht noch anderweitig ausschöpfen? Und irgendwann möchte man nicht nur dem Partner zeigen, wofür man so hart arbeitet, sondern auch dem Rest der Welt.
Nicht jede Sportlerin kommt in den Playboy
Unumstritten ist selbstverständlich auch der Reiz der zusätzlichen Aufmerksamkeit, den die Fotostrecke im Playboy mit sich bringt. Für zuvor noch unbekannte Sportler, insbesondere von Randsportarten, ist dies oft besonders attraktiv. Es besteht dadurch die Möglichkeit, den Sport oder die eigene Person in den Medien besser zu vermarkten. Für die Titelseite ist allerdings schon ein bisschen sportlicher Erfolg notwenig. Schmorrte betont: "Sportlerinnen, die auf dem Playboy-Cover erscheinen, sollten schon die eine oder andere Medaille gewonnen haben. Denn wir wollen natürlich bekannte Frauen zeigen."
Das aktuelle Cover vom September 2007 mit der Kitesurferin Kristin Boese, der Wasserballerin Theresa Klein und der Slalomkanutin Jenny Bongardt belegt allerdings, dass auch für diese Aussage gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel. Denn die Drei betreiben absolute Randsportarten und werden durch den Playboy einen Popularitätsschub bekommen, den sie sonst, mit welchen Erfolg auch immer, nie erreicht hätten.
Werbeverträge und andere Jobs können folgen
Einfluss auf die sportliche Karriere hat eine Bilderstrecke in dem bekannten Magazin natürlich nicht. "Über Sieg oder Niederlage im Sport entscheiden Stoppuhren oder Juroren – und nicht ein paar schöne Fotos", sagt Schmortte. Aber bei manch einer führte die große Aufmerksamkeit durch eine Fotostrecke im Playboy möglicherweise schon zu anderen lukrativen Angeboten. Regina Halmich hatte wenige Wochen nach dem Titelbild einen Gastauftritt in der RTL-Serie "Hinter Gittern".

Bei Katarina Witt war das Playboy-Shooting offenbar Bestandteil des Konzeptes, ihrer bis dahin eher sporltlich geprägten Karriere eine ganz neue Richtung zu geben. In den vergangenen Jahren war sie häufig in Fernsehshows zu Gast, wie zuletzt als Jurorin in der RTL-Tanzshow "Let's dance" und als Moderatorin von "Stars auf Eis" bei Pro Sieben. Auch an Werbeverträgen mangelt es ihr nicht: Witt wirbt unter anderem für die Marken "Danone", "Lerros" und "Blend-a-med".
Trotz der nicht von der (nackten) Hand zu weisenden Vorteile, die ein Fotoshooting für den Playboy haben kann, wird es auch in Zukunft immer wieder Frauen geben, die dieser Verlockung widerstehen können. Dessen ist sich auch Chefredakteur Schmortte bewusst: "Geld allein macht selbst Frauen nicht glücklich."

Anni-Bunny ist das Wiesn-Playmate 2007

Anna Scharl, 22 Jahre alt, ist offizielles Wiesn-Playmate des Jahres 2007. In dieser Funktion hat die gelernte Kosmetikerin vor wenigen Wochen in Südtirol im Hasen-Dirndl posiert und ist nun in der Oktober-Nummer des „Playboy" zu bewundern.



n dieser Ausgabe finden sich selbstverständlich mehrere Fotos von Anna, mit und ohne Dirndl. Wer sich scheuen sollte, ein Männermagazin zu lesen, dem sei gesagt: Die Chancen, die echte Anna auf der Wiesn zu treffen, sind gar nicht so schlecht. „Ich werde ganz sicher jeden Tag rausgehen“, sagt Anni-Bunny.

Die wichtigsten Informationen zu Anna: Wohnort München, Größe: 1,64 m, Gewicht: 53 kg. Und die wichtigsten Daten: 89 – 58 – 93.

Amora - die Sex-Akademie der Briten

"Augen zu und an England denken" – so lautet das Motto vieler Briten beim Liebesspiel. Ausgerechnet ein Franzose macht jetzt gegen die notorische britische Unterkühltheit mobil. Er gründete eine Sex-Akademie in London. In einer Ausstellung fordert er zum Mitmachen auf.


Tee mit Gurkensandwich gilt bisher als bevorzugter Zeitvertreib der unterkühlten Briten. Das könnte sich bald ändern: Eine neue Londoner Sex-Akademie will den Untertanen der Queen frischen Zugang zur körperlichen Liebe eröffnen. „Amora“, die Akademie für Sex und Beziehungen, öffnete diese Woche in der britischen Hauptstadt die Tore. Sie bietet nicht nur Exponate, sondern auch interaktive Spiele und Modelle zum Anfassen. „Wir sind ganz bewusst kein Museum: Es geht hier um Sex von heute und morgen - und nicht um den von gestern“, sagt Amora-Gründer und Chef Johan Rizki, stolzer Besitzer eines Harvard-Diploms und – Franzose.
Die Welt der Briten soll sexy werden
Damit will Rizki sich eindeutig von entsprechenden Einrichtungen im Ausland absetzen. „Das Sex-Museum in Amsterdam ist schäbig, das in New York langweilig“, winkt er ab. Der Franzose wollte einen Ort, „an dem man über Sex reden kann, aber mit Freude und Interesse“. In seiner Akademie könnten sich Interessierte an Therapeuten wenden, es gebe akademische Debatten, Workshops sowie handfeste Ausstellungen mit wissenschaftlichen und inspirierenden Exponaten.
Rizkis neuartige Lehranstalt liegt im Herzen Londons, zwischen Leicester Square und Picadilly Circus. Zwischen roten Wänden, aus denen verführerisches Geflüster tönt, geht der Besucher eine Treppe herunter. Am Eingang wird ihm ein Cocktail mit aphrodisiakischer Wirkung serviert – dann geht es ohne Umschweife zur Sache.
Wie finde ich die erogenen Zonen bei Mann und Frau?
Mit oder ohne Audio-Führer kann der Interessierte sich an Touch-Screens informieren. Anhand eines Dildos oder von Modellen von Vaginas, Brüsten und Hoden kann er viel über die erogenen Zonen bei Männern und Frauen erfahren – oder auch lernen, wie sich Tumor-Knoten ertasten lassen.An der Ausstellung arbeiteten Wissenschaftler, Ärzte, Psychologen, Beziehungsratgeber und Sextherapeuten mit – was sich in dem Ergebnis deutlich niederschlägt. Neben dem gesundheitlichen Aspekt spielt der Spaß an der körperlichen Liebe bei Amora eine große Rolle. Wer will, kann sich ausführlich über Flirten, Techniken und Fantasien aufklären lassen. Es gibt einen „Sexplorium“-Bereich, in dem pädagogische Videos gezeigt werden, aber auch die „Fantasie- und Fetisch“-Zone, in der der Besucher die Stärke seiner Po-Klapse überprüfen kann.

Die Reaktion der ersten britischen Besucher ist vielversprechend. Die 18-jährigen Londonerinnen Chloe und Hannah kamen in die Akademie, sobald sie im Fernsehen davon gehört hatten. Ihren Nachnamen wollen sie dann aber doch nicht sagen. Bei einigen Exponaten, meint Hannah, „fiel mir einfach die Klappe ’runter“. Ein junger Mann, der nicht einmal seinen Vornamen nennen möchte, findet es „wichtig, dass junge Leute alle Information über Sex bekommen, die sie brauchen, um sich entscheiden zu können“.
Mit der Porno-Industrie hat das Museum nichts zu tun
Auf den pädagogischen Ansatz legt Rizki großen Wert. Einige Schulen hätten sich schon bei ihm gemeldet, weil sie sich für den gesundheitlichen Teil der Ausstellung interessierten. Dieser enthält auch äußerst abschreckende Bilder von Menschen, die an Geschlechtskrankheiten oder Aids leiden. Mit der Porno-Industrie will Rizki nichts zu tun haben: Alle Investoren für seine Akademie fand er in der Finanz- und Gesundheitsbranche, wie er betont. „Ich möchte, dass die Welt sexy wird. Ich wünsche mir, dass Menschen den ein oder anderen Tip mit nach Hause nehmen, der ihr Leben verändern kann“, verkündet der französische Geschäftsmann.

Zahlen muss der Besucher für diese Lebenslektion immerhin zwölf Pfund (18 Euro). Dafür muss er allerdings vor fünf Uhr nachmittags kommen, danach kostet der Eintritt 15 Pfund (22,50 Euro). Studenten und Rentner bekommen Ermäßigung. Bei Erfolg soll Amora auch nach Deutschland exportiert werden, in die USA – und nach Paris.

Du warst früher Pornostar? Wie schön für dich!


Der Mensch neigt bekanntermaßen zu Gedankenspielen: Was wäre, wenn ich im Lotto gewinne? Was, wenn ich für einen Tag unsichtbar wäre? Die Zeitschrift "Das Neue" hat sich in einer Umfrage einer ähnlichen Fantasie gewidmet: Was wäre, wenn ihr Partner früher Pornostar war? Anlass war die Aufregung um die Erotik-Filmkarriere von Katja Riemanns neuestem Freund Raphael B.


Das Ergebnis der Befragung ist überraschend - und belegt, dass Frauen durchaus Verständnis für das Berufsbild "Pornostar" haben. Nur 27 Prozent der befragten Frauen würden demnach ihren Partner verlassen, wenn er als Pornostar ungeschützten Sex gehabt hätte. Sensationelle 73 Prozent aber würden bei ihm bleiben.
Dieses Ergebnis ist einerseits ein eindringliches Plädoyer dafür, dass wahre Liebe alles aushält. Andererseits dürfte die Umfrage viele Männer verunsichert zurücklassen. Denn wenn Frauen so gelassen reagieren, kann es dann vielleicht sein, dass sich die Damen ein kleines bisschen mehr Porno-Attitüde von ihren Jungs wünschen?

Pornographie von Frauen für Frauen

Der amerikanische Sender "Playgirl TV" zeigt unschmuddelige Erotik - vielleicht bald auch in Europa



Seit einigen Monaten läuft in US-Kabelnetzen unter großem Medieninteresse das Programm "Playgirl TV". Der Pay-per-View-Kanal bietet als erstes Projekt dieser Art Pornos für weibliche Zuschauer an und ist offenbar derart erfolgreich, daß die Macher ihn auch nach Europa exportieren wollen. Zur jetzt in Cannes laufenden Programm-Messe MipCom wird deshalb auch Kelly Holland anreisen, Mitinitiatorin des Kanals. Über die Schwierigkeit, Erotik für die weibliche Kundschaft in Szene setzen, sprach Gerti Schön mit ihr in New York.
Die Welt: Wie sind Sie als Frau zum so genannten Adult Entertainment gekommen?
Kelly Holland: Ich arbeite seit zehn Jahren in dem Geschäft. Ich war früher Dokumentarfilmerin und habe als Kriegsreporterin über die Auseinandersetzungen in Guatemala und Nicaragua berichtet. Dann bin ich irgendwie in diese Branche hineingestolpert. Als ich in meinen ersten Film Regie führte hatte ich noch nie zuvor einen Porno gesehen. Also bin ich los und habe einen ausgeliehen. Ich war damals eine der ersten Frauen in diesem Business.
Die Welt: Was machen Sie jetzt anders bei "Playgirl TV"?
Holland: Am Anfang war es wirklich nichts anderes als das, was wir P.O.P. nennen, "plain old porn", altmodische Pornographie. Nur daß wir es in etwas hübschere Bilder verpackt haben. Aber wenn es zu den sogenannten kommerziellen Szenen kommt, dann hatten wir doch noch immer einer sehr männliche Art die Dinge anzugehen: Großaufnahmen der Genitalien, schnell zur Sache kommen und dergleichen.
Die Welt: Frauen wollen was anderes?
Holland: Frauen haben nie zuvor ein Adult Entertainment gesehen, das nur für sie gemacht ist. Das heißt, sie wissen selbst nicht so genau, was sie wollen. Wenn man sie fragt, dann sagen die meisten, sie wollen mehr von der Story sehen. Aber das stimmt nicht wirklich. Es gibt massenhaft Pornos mit viel Story. Der Unterschied liegt darin, wie sie sich die Sexszenen vorstellen. Bisher lief das nach dem Pawlowschen Muster: wenn die Klingel losgeht, beginnen wir zu speicheln. Frauen haben einen viel ausgeprägteren Sinn für Mode, sie verabscheuen es, wenn Darstellerinnen diese billigen Plateauschuhe tragen. Sie wollen schöne Unterwäsche sehen, Qualität wie Victorias Secret oder noch besser, Prada. Sie wünschen ein gepflegtes Makeup, stilvollen Schmuck und daß die Schauspielerinnen eine ordentliche Maniküre bekommen. Nichts was nuttig oder trashig aussieht. Frauen projizieren sich da in eine Umgebung hinein, in der sie sich selbst wiederfinden wollen.
Die Welt: Sie haben ihre Zielgruppe untersucht. Welche Bedürfnisse kamen dabei zum Vorschein?
Holland: Frauen über 25 setzen Bilder von Hardcore Sex nicht an erste Stelle. Man sieht bei "Playgirl TV" auch Geschlechtsteile, aber sie werden anders in Szene gesetzt. Porno sieht üblicherweise ein bißchen so aus, wie Tiere in freier Wildbahn. Die Leute müssen sich verrenken, nur damit die Kamera einen guten Blick auf die Geschlechtsteile werfen kann. Frauen müssen das nicht sehen, sie verrenken sich nur, wenn sie zum Gynäkologen gehen. Wir haben all die Jahre angenommen, daß Männer das so wollen und Wert darauf gelegt, daß der Mann so liegen muß und die Frau sich andersrum verbiegt. Dabei haben wir die emotionale Komponente völlig vergessen: das, was sich zwischen diesen beiden gefühlsmäßig abspielt. Jetzt versuchen wir diesen Aspekt herauszuarbeiten, denn das ist es, was Frauen antörnt.
Die Welt: Geht es nur ums antörnen, oder gibt es für Sie auch so etwas wie ein höheres Ziel Ihrer Bemühungen?
Holland: Wir sind auf der Suche nach der erotischen Erlebniswelt von Frauen. Die Schlafzimmer sind der Spielplatz der Erwachsenen, so sehe ich das. Und wir wollen diesen Spielplatz ein bißchen verschönern, den Leuten helfen, ihn besser zu nutzen, einen Ort schaffen, wo man über Sexualität sprechen kann. Es ist doch unglaublich, wie viele Frauen noch immer nicht mit ihren Partnern darüber reden, was sie gern wollen. Sie tun so, als hätten sie einen Orgasmus und schweigen. Das ist einer der Gründe für Beziehungskonflikte und emotionalen Frust.
Die Welt: Warum ist die Zeit erst jetzt reif für diesen Pornokanal?
Holland: Die großen Kabelveranstalter erkennen langsam diese Nische als profitables Business. Bisher wurden solche Produkte nicht in einer Art und Weise angeboten, die Frauen entgegenkommt. Man mußte in irgendwelche Schmuddelläden am Rande der Stadt, allein das ist mit einem sozialen Stigma verbunden. Frauen gehen nicht gern in so was. Als Mark Graff ein paar Kabelbetreiber überzeugte, Adult Entertainment am Vormittag anzubieten, verdreifachte sich die Quote. Und daraus ergab sich die Frage: Wer ist an einem Werktag vormittags zu Hause? Ich glaube nicht, daß es nur arbeitslose Lastwagenfahrer sind. Es sind Hausfrauen.
Die Welt: Welche Rolle spielt das Internet bei dieser Entwicklung?
Holland: In den letzten zwei Jahren in die Zahl der Frauen, die sich Pornos aus dem Internet herunterluden, von 15 auf 47 Prozent aller ans Internet angeschlossenen Frauen gestiegen. Das ist eine Menge, denn diese Filme sind vorwiegend für Männer gemacht. So ist die Entwicklung immer: Frauen nehmen sich eine männliche Domäne und formen sie allmählich für ihre eigenen Bedürfnisse um.
Die Welt: Schauen auch Homosexuelle Playgirl TV?
Holland: Ja, wir haben ein schwules Publikum, wahrscheinlich weil wir auch schöne Männer zeigen. Playgirl wird oft mit dem gleichnamigen Magazin in Verbindung gebracht, das moderate schwule Pornographie zeigt. Mark Graff hat mit dem Magazin einen Lizenzdeal abgeschlossen. Aber ich denke, daß unser Produkt eher auf Frauen zugeschnitten ist.
Die Welt: Sie wollen das Produkt nun auch nach Europa bringen?
Holland: Absolut. Ich treffe mich auf der MipCom in Cannes mit Firmenvertretern eines deutsch-schweizer Unternehmens, und wir wollen auch nach Asien expandieren. Europa ist in sexuellen Dingen einfach weiter als wir. Ich kann mir vorstellen, daß unser Produkt da gut ankommen wird.

Pornografie ist ja längst Kultur


Abgefilmter und fotografierter Sex ist mittlerweile allgegenwärtig und gesellschaftsfähig. In Berlin diskutierten Fachleute über "Postpornpolitics" und erkunden die Tiefen des Körpers.



Annie Sprinkle war schon immer da. Zumindest für den heute unter 50-jährigen. Sie trat als sexgieriges Mädchen auf in Filmen wie „Wild Pussycats“ und „Satan Was a Lady“, über die sich nun Familien amüsieren oder ehrenwerte Sammler freuen. Später lud sie Männergruppen zur Performance, um ihnen mit Spekulum und Taschenlampe einen tiefen Einblick in sich zu gewähren. Annie Sprinkle sprach dazu von „tantrischer Entmystifizierung des weiblichen Körpers“. Und sie nannte sich schon „Post-Porn-Modernistin“, als der Porno noch in Videokabinen und dubiosen Kinos hauste.
Am vergangenen Sonnabend hockte Annie Sprinkle 51-jährig in Frank Castorfs Volksbühne. Vergnügt erläuterte sie den begeisterten Besuchern des Symposiums „Postpornpolitics“, bevorzugt kultivierten Szenegängern jeglichen Geschlechts, das Innere ihrer Genitalien. „Ist das Kunst?“ erkundigte sich der Berliner Boulevard. Wie immer, wenn auf der Theaterbühne besserer Sex versprochen wird als auf den eigenen Titelseiten.
Porno wird überall begrüßt
Nie zuvor war es so schwierig, Pornografisches zu übersehen, heimlich zu studieren oder anzuprangern. Im Theater wird getagt über eine willkommene Pornoflut, bemerkenswerter Weise ausgelöst von Feministinnen und Gender-Aktivisten. In Berlin finden ein fünftägiges, stadtweit plakatiertes Festival des Pornofilms und eine Fotoausstellung zum Thema statt. Ab morgen fügt John Cameron Mitchell den sich häufenden expliziten Arthaus-Filmen seinen „Shortbus“, die Verfilmung trübsinniger Sexorgien im Terrorzeitalter, hinzu. Kulturfernere Schichten lädt die Venus-Messe nebenan.
Es wird sehr viel geredet und noch mehr geschrieben über eine Pornografisierung der Kultur. Dann werden noch einmal die alten Fotos von Jeff Koons gezeigt, die jüngeren von Terry Richardson oder Natacha Merritts „Digital Diaries“, die Gucci- oder Calvin-Klein-Kampagnen, Videos von Rockstars, die mit Pornostars im Whirlpool sitzen. Aber darum geht es weniger. Es geht nur noch am Rande darum, Pornografisches dem Bildungsbürger zu erlauben, indem Künstler damit teure Coffeetable-Bände füllen. Oder anerkannte Regisseure Filme drehen wie „9 Songs“, wo Michael Winterbottom echten Sex statt Porno-Choreografien spielen ließ und zwischendurch Konzerte angesagter Popbands filmte. Es geht kaum um Salman Rushdies im Kulturkampf mittlerweile abgedroschene Parole „Pornos für die Freiheit“. Das sind nur die Folgen, wenn die Popkultur die Dinge längst von unten umgewertet und sich angeeignet hat.
Man muss der Zwölfjährigen, die beim googeln nach der Lieblingssängerin auf Pornoseiten stößt, nichts mehr mit rotem Kopf erklären über wesentliche Unterschiede zwischen Liebe, Sex und Porno. Das gehört zur Medienkompetenz. Das Medium Internet verdankt selbst seinen widerlichsten Pornoseiten einiges. Der Porno zog vom Bahnhofskino in die Heimcomputer, aus der Schmuddelindustrie wurde ein Unterhaltungsgenre.
Dafür spricht nicht der behauptete Tabubruch schnurrbärtiger Fotokünstler, sondern die Umarmung einer schamlos funktionalen Kunstform an den kreativen Rändern der Kultur.
Philosophie des Dildos
Dort dauerte es 20 Jahre, um von der Kampagne „PorNO“, mit der Feministinnen gegen die dargestellten Fantasien protestierten, auf die Losung „Post Porn“ und hinter den wahren Reiz des Pornofilms zu kommen. Selbstverständlich wurde in der Volksbühne auch hitzig diskutiert über Foucaults Bekenntnistrieb. Aber auch über die „Philosophie des Dildos“. Und was Popkünstler wie die zwei Katalaninnen Girlswholikeporno in den Videos ihrer Weblogs treiben lassen, hat mehr mit der Filmpraxis im San Fernando Valley als mit einem Gender-Seminar der Uni Göttingen zu tun. Der Amerikaner Eon McKai wendet sich mit Filmen wie „Skater Girl Fever“ nicht an einsame Geschäftsreisende. Die Filme sind mit sexsüchtigen Angehörigen diverser Pop- und Subkulturen bevölkert. Eon McKai hat sich nach Ian MacKaye benannt, dem Sänger der in jeder Hinsicht politisch korrekten Rockband Fugazi. Auch die „Taz“ schloss jetzt im Magazin zum Wochenende ihren Frieden mit dem Porno. Statt die Mikrophysik der Macht zu geißeln, lieferte die Zeitung eine umfangreiche Anleitung für jeden zum Genuss des Pornofilms.
Wie Julia Roberts, nur mehr
Natürlich spielen dabei Mechanismen eine Rolle, die den Pop seit jeher vorwärts treiben. Der antibürgerliche Reflex: Es hat der Akzeptanz des Pornos sicher nicht geschadet, dass verstärkt vom Neuen Bürgertum gefaselt wird und von der Unterschicht. Waren Erotika bevor es Massenmedien gab, ein eher aristokratisches Vergnügen, haftet dem Milliardensexgeschäft der interessante Ruch des Trashs an. Jenna Jameson schilderte in ihrem autobiografisch angelegten Buch-Bestseller „Pornostar“ das Unterschichtmilieu aus tätowierten Bikern, Drogen, losen Sitten. Ihren Lesern schrieb sie schließlich ins Gewissen, dass ihrem geliebten Brotberuf im bürgerlichen Rückblick eine proletarische Romantik innewohne. Und: „Ich bin so etwas wie Julia Roberts, nur gehe ich ein kleines bisschen weiter.“ Zum Spiel von Subversion und Distinktion gehört der Sturm auf ein erklärt bigottes Bürgertum und auf Beate Uhses „unzensierte Vollerotik“.
Keine Form geht dabei weiter als der Gonzo-Porno. Hier werden die Grenzen ausgereizt, was Frauen sexuell ertragen können. In der Regel exhibitionistisch um Berühmtheit ringende Laien. Gut sortierte Videotheken lassen ahnen, dass sich diese Filme keineswegs an den Perversen wenden, sondern an ein Publikum. Hier wird nicht mehr der Körper vorgeführt, hier wird die Seele offenbart. Das wäre dann sogar im bürgerlichen Sinn tatsächlich Kunst wie Norman Mailer 1972 angesichts des Films „Deep Throat“ vom Porno forderte. Aus Sicht des antineoliberalen Aktivisten zeigt der Gonzo-Porno wie das eigentliche Innere, nicht mehr das Kapital des Körpers ausgebeutet wird.
Dagegen wirkt die Mutter des Post-Porn-Zeitalters, Annie Sprinkle, wie die einfühlsame Tante von der Volksaufklärung.

Von der Porno-Queen zum Mager-Model

Porno-Darstellerin Jenna Jameson wechselt das Metier. Anstatt freizügige Filme zu drehen, führt die clever Geschäftsfrau nun Mode auf dem Laufsteg vor. Für das Label Heatherette führte sie die neuen Kleidchen vor. Und sorgte nicht nur mit ihrer Oberweite für Gesprächsstoff.


Sie ist die einzige Porno-Darstellerin mit einer eigenen Wachsfigur bei Madam Tussauds – Jenna Jameson hat es geschafft. In ihrer eigentlichen Branche, dem US-Pornobusiness, gilt die junge Frau als knallharter Profi und als die Königin ihres Bereichs (Queen of Porn). Sie hat ihr eigenes Unternehmen für "Erwachsenenunterhaltung" und gehört mit 33 Jahren zu den alten Hasen im Porno-Geschäft.

Nun schickt sich die clevere Jenna an, auch auf einer anderen Ebene zu zeigen, was sie kann. Auf der Mercedes Benz Fashion Week in Culver City, Los Angeles, marschierte sexy Jenna über den Laufsteg. Komplett angezogen.

Für das Modelabel Heatherette zeigte sie die jüngsten Kreationen auf dem Catwalk. Die beiden Jungdesigner Traver Rains und Richie Rich stellten eine Kollektion mit einer Mischung aus Zombie-Style und Glamour-Queen vor. Und mitten drin die „Queen of Porn“. Allerdings macht Jameson nicht durch ihre pralle Oberweite auf sich aufmerksam, sondern durch ihre dünnen und knochigen Oberarme. Ist das Neu-Model etwa magersüchtig?

Hallo Sanfte

Hallo Sanfte,

mit deinem Aufruf an ehem. E1 Chatter meinst du sicher nicht die ganz alte Bande (wie z.B. Artos, Asterix, Babybell (die Jungs wären sicher wieder entzückt Wink), Black, Britt, Chris, derFremde, devote-kleine-Hexe, Entreri, Erotikman, Explorer, Hexenverwöhner, LisaSimpson, Mara, Nachtsuende, NRW-Wolf, Peach, Rapunzel, Saperalot, Springer, Steffi36, Träumerin, Urmeliii, Wolkenreiterin und Zauberer)?

Würden sich diese Asbach - Steinalt Chatter zu einem Channeltreffen zusammen finden, wäre ich mit Begeisterung und Freude und wieder belebtem, ausgebuddeltem Altnick dabei.

Ansonsten finde ich eure Idee eines Erotik - Forums nicht schlecht. - Hauptsache die Flaute hier und im Chat überträgt sich nicht von vorne herein dorthin. Ich poste gern zu allem, was mich interessiert und bei dem es mir in den Fingerspitzen juckt. Also nur zu Wink....

Love and Peace
Firle

Hallo an alle früheren Erotikler,

Hallo an alle früheren Erotikler,

leider gibt es unseren Channel E-1 nicht mehr.
Die Stammis sind in alle Winde und channel verstreut, wie wäre es denn mal mit einem Treffen der Ehemaligen ?
Wer wäre an sowas interessiert ?
Ich stelle es mir so vor..im neuen Jahr wenn alle ihre Silvester und Urlaubereien erledigt haben, könnten wir uns doch mal im channel playboy z.Bsp. einfinden.
Wer hätte da denn Interesse dran ?
Leider sind auch einige ganz verschwunden und daher möchte ich erst mit dem Terminfestlegen usw. anfangen wenn ich sehe das auch Interesse vorhanden ist.
Also meine heiss geliebten Erotikler meldet Euch mal hier und lasst mich wissen ob ihr auf ein paar Std. Zeit und Lust habt alle mal wieder zu lesen.

in diesem Sinne und by the way
wünsche ich allen einen wundervollen Rutsch in das Jahr 2007
*Erotik* ist und bleibt eine Macht .....*g*

sanfte Grüße

Sonntag, 15. April 2007

Die geile Sekretärin



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Scharfes Teeny-Girl




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Donnerstag, 12. April 2007

Phillipa ist richtig scharf auf Sex



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Scharfes Teeny-Girl



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Diese heisse Teen hat prächtige Po



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Montag, 9. April 2007

Die Videospiele machen mich heiß und ich will nur ficken




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Sonntag, 8. April 2007

Das Girl ist so jung und so geil!




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Samstag, 7. April 2007

Diese Fickmaus ist einfach geil!




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Eine absolut heiße Teen!!!




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Mittwoch, 21. März 2007

Diese Nutte ist heiß

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Freitag, 16. März 2007

Sexy Frau





Welsche Frau ist SEXY???
Was denkst du???

Mittwoch, 28. Februar 2007

HALLO

Das ist meine ertse Blog, Ich bin sehr glücklich